Qualitätssicherung

Zur Sicherung der Exzellenz und Qualität des in der ARL generierten und transferierten Wissens hat die Akademie auf allen Ebenen ihres Wirkens Qualitätssicherungsmaßnahmen implementiert.

Um die gesellschaftliche und wissenschaftliche Relevanz ihrer Forschung sicherzustellen und die Forschungsplanung möglichst transparent zu gestalten, hat die Geschäftsstelle ein Verfahren durchgeführt, welches das personelle Netzwerk der Akademie an dieser Aufgabe beteiligt. Basierend auf den Ergebnissen von Workshops hat die Geschäftsstelle unter Einbezug des Präsidiums und der Beiräte dieses zweijährige Forschungsprogramm erarbeitet. Ein ähnliches Verfahren wird im nächsten Jahr auch für die mittelfristige Forschungsplanung (Orientierungsrahmen) durchgeführt.

Als personelles Netzwerk lebt die ARL von ihren ehrenamtlich Mitwirkenden. Die Qualifikation, Motivation und Leistungsbereitschaft dieses Netzwerks bestimmt die Qualität der Akademiearbeit maßgeblich mit. Gemeinsam mit den Organen hat die Geschäftsstelle deshalb Exzellenzkriterien für in der ARL aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Praktikerinnen und Praktiker entwickelt. Um die Transparenz der Auswahl zu erhören, sind bei der Zuwahl neuer Mitglieder Exzellenzkriterien zu beachten und bei der Besetzung der Arbeitsgremien und Konferenzbeiträge werden Calls for Membership bzw. Calls for Papers vorgeschaltet. Viel Wert wird zudem auf eine partizipative, kooperative und integrative Atmosphäre in den Arbeitsgremien gelegt.

Die Generierung und der Transfer von Wissen in der Akademie erfolgt in erster Linie durch die disziplinübergreifende Arbeit im Netzwerk innerhalb der Arbeitsgremien. Ein wichtiges Qualitätssicherungsmerkmal ergibt sich deshalb aus der Adäquanz der Forschungsstrukturen und Arbeitsprozesse der ARL. Die diskursgeführte, inter- und transdisziplinäre Arbeitsweise der ARL garantiert die Relevanz und Aktualität der Forschungsergebnisse aus den Arbeitsgremien. Die Rückkopplung der Arbeitsergebnisse mit der Geschäftsstelle und den Organen sichert die Kohärenz zu den strategischen Forschungsschwerpunkten der ARL. Zur Sicherung der wissenschaftlichen Qualität hat die ARL zudem ein an internationalen Standards orientiertes Review-Verfahren entwickelt (double-blind), das seit vielen Jahren bei Beiträgen in der RuR erfolgreich angewandt wird und künftig auch bei den „Forschungsberichten der ARL“ und „Arbeitsberichten der ARL“ praktiziert wird. Die Forschungsergebnisse aus der ARL-Verbundforschung werden zielgruppengerecht aufbereitet und durch wissenschaftliche Publikationen, Positionspapiere, Veranstaltungen, die Website etc. an Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und (Fach-)Öffentlichkeit vermittelt. Um die Qualität ihrer Arbeit weiter zu verbessern, führt die ARL in unregelmäßigen Abständen Befragungen zu den Wirkungen ihrer Produkte und zu den Bedürfnissen der Zielgruppen durch (standardisierte Nutzerbefragung, Delphi-Befragung).

Durch ihre fortlaufenden Aufsichts- und Beratungstätigkeiten und die Durchführung von Audits tragen auch das Kuratorium, der Wissenschaftliche Beirat und der Nutzerbeirat maßgeblich zur Qualitätssicherung in der ARL bei.

Organe der ARL

Als Leibniz-Einrichtung wird die ARL zudem alle sieben Jahre durch den Senatsausschuss Evaluierung der Leibniz-Gemeinschaft (SAE) extern evaluiert. Im Fokus stehen hierbei die wissenschaftliche Qualität und Leistungsfähigkeit der ARL sowie die überregionale Bedeutung und das gesamtstaatliche Interesse an ihren Forschungs- und Transferleistungen.

Mehr Informationen zur Evaluierung durch die Leibniz-Gemeinschaft

Qualitätsssicherungskonzept (PDF)